Leichter Strom
Sekunden werden zu einer Ewigkeit
wir beide allein zu zweit
Lippen berühren sich Mund an Mund
geben so ihre Liebe kund
Leichter Strom durchfließt die Haut,
der, auf dem die Liebe baut
Rausch befindet sich im Blut
Endorphin, nun seine Wirkung tut
Realität verbindet sich mit Traum
sind abgelenkt und merkens kaum.
Meine Knie werden weich,
ein Gefühl wie Schwindel gleich.
Die ganze Welt nun wissen muss,
für sie alle ist es nur ein Kuss.
Er ist für mich die ganze Welt,
der meine ganze Liebe hält.
Alle Galaxien nun explodieren,
doch mich nicht mehr interessieren.
Ein Gefühl, das ich nicht missen muss,
hoffentlich bekomme ich noch nen Kuss.
Add a comment Oktober 9, 2007
Sterne

Wolken die am Himmel treiben,
zerteilen des Mondes Licht.
Verwischen und Konturen zeigen,
das im Nebel bricht.
Frost an meiner Wärme nagt,
trotz Kleidung viel und dicht.
Schauer über Rücken jagt,
Wärme bringt sie nicht.
Nun, klar sich offenbart,
der Himmel schwarz und leer.
Sterne sich hinzu gepaart,
nach und nach, viel mehr.
Tausende, ach Millionen
blinkend, voller Glanz
sich in meinen Blick gestohlen,
doch einer reicht mir ganz.
Der klarste, hellste Stern,
erinnert mich an Dich.
ist nicht nah, so fern
zieh ihn näher ran an mich.
Ich habs versucht, ihn einzufangen
mit Mühe, Not und Kraft.
Mit Hoffnung und viel bangen,
aber freu mich. Habs geschafft.
Diesen Stern, den ich dir schenke
aus Liebe, jetzt und hier.
Da ich immer an dich denke,
alles, wirklich alles geb ich Dir.
Die Prinzessin aller Sterne,
wirst für mich Du immer sein.
Unmögliches, mach ich gerne,
aus des Herzens liebe rein.
Add a comment Oktober 9, 2007
Heimweh
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Augen auf! Bin ich leicht vom Sand geblendet
sich mein Blick nun zur Erde wendet.
Strahlend blau und natürlich rein,
bin ich auf dem Mond, so winzig klein.
In Sonne, brütend Hitze ich gefangen,
neben Dornen und gefährlich Schlangen.
Durst und erst Hitze plagen mich,
mitten in der Wüste stehe ich.
Atem wird zu feinen Eiskristallen,
die als Schnee zum Boden fallen.
Die Wüste besteht nun aus Eis,
nur noch kalt, niemals heiß.
Dünn und schwach die Atemluft,
ein fernes Echo, wenn man es ruft.
Den Göttern nah, auf des Felsen Stein,
mein Haus in Ferne, so winzig klein.
Fische, groß und klein, um mich herum,
fast wie ein Wal, Melodien ich summ.
Frei wie Engel, nun im Wasser schweben,
in türkisen Farben pulsiert das Leben.
Grau und kalt brummt der Beton,
selten Fenster, gar ein Balkon.
Große Städte noch nach Größe streben,
Tag ein Tag aus pulsiert das Leben.
Reisen, ganz nah oder zum fernen Stern,
bist Du im Herzen nah, niemals fern.
Wenn doch, schließ ich meine Augen zu,
genieß deinen Anblick ganz in ruh.
Ich bemerke meine Gänsehaut,
aufregendes Gefühl und so vertraut.
Spüre und schmecke deinen Kuss,
weckt das Gefühl, ich nach Hause muss.
Was schlussendlich reizen ferne Ziele?
Mond, Südsee, die Welt kennt viele.
Doch Zuhause, das ist bei Dir mein Schatz,
in deiner Nähe ist mein Platz.
Nie wieder will ich fort von Dir,
hoffe Du verbringst viel Zeit mit mir.
Selbst das schlafen ist mir Überdruss,
ich dich mit wachen Augen sehen muss.
Komm kurz rüber, will Dir was zeigen,
jeder, wirklich, wird’s uns neiden.
Aus Leidenschaft geb ich Dir einen Kuss,
erst nur einen, der aber niemals enden muss.
Add a comment Oktober 5, 2007
Warheit
Ich möchte meiner persönlichen Tragödie nicht davon laufen.
Ich möchte mich nicht in selbst gestellte Aufgaben flüchten, die vielleicht jeglichen Sinn entbehren.
Die Trauer möchte ich nicht unter Wut begraben, denn ich begriff, das Wut die Liebe und Hoffnung begräbt.
Um der Liebe willen lebe ich doch.
Ohne Liebe, kann ich gleich aufgeben.
Add a comment Oktober 4, 2007
Ein Gefühl
Auch wenn ich nie an Gott geglaubt,
ein Wesen meinen Atem raubt.
Muss ich mirs nun eingestehen,
wie ein Wunder, ich kann nen Engel sehn.
Voller Schönheit, voller Glanz,
meine Gefühle vollführen einen Tanz.
Perfektion die zum begehren ist geboren,
das Herz für immer und ewig an sie verloren.
Mit einem Lächeln sie gesegnet,
Frost, Schnee oder ob es regnet,
doch Wärme es verbreitet,
es mein Herz zum Sprung verleitet.
Mit Augen, die so herrlich funkeln,
heben sie mein Leben aus dem Dunkeln.
Heller als die Sterne und Kristall,
wie ein helles Licht, in das ich fall.
Es geschah mit einem unglaublich Kuss,
gebündelte Energie, wie ein großer Fluss.
Schwindel in meinen Kopf sich schleicht,
mein Stand, die Knie sind aufgeweicht.
Bitte, hör nicht auf, mach keinen Schluss,
wenn doch, gib mir noch nen Kuss.
Bin Dir verfallen, bis in Ewigkeit,
bis mein Leben endet, nur zu zweit.
Danach werd ich auch auf dich warten,
im Jenseits, in Himmels Garten.
Sei es ewig, bis zum Ende aller Zeit.
Alles für dich zu tun, bin ich bereit.
Eine Träne auf meiner Wange lacht,
vor Freude auf den Weg gemacht.
Gefühle überwältigen mich in Massen,
muss immer an dich denken, kanns nicht lassen.
Add a comment Oktober 3, 2007
Zeiten
NachtsSterne die am Himmel stehn
Kann ich
deine leuchtend Augen sehn.
Morgens
sich Sonne und erste Tiere rührn
Kann ich
wie angenehm, deine Wärme spürn
Mittags
Blumen Richtung Sonne ranken
Kann ich
dich küssen, in Gedanken
Abends
Ist´s still, alles kommt zur Ruh
Kann ich
dich sehn, schau dir beim schlafen zu
Immer
Ewigkeiten, seit ich war dein
Kann ich
meiner Liebe zu dir sicher sein.
Copyright 06.09.2007 DarthVile
Add a comment September 6, 2007
Vergänglich
In weiter Ferne ist das Rauschen der Autos auf der Autobahn zu vernehmen. Ein stetes Geräusch unter welches sich ab und zu das Donnern wie ein leises Grummeln eines Sommergewitters mischt.
Beim öffnen der Augen zieht der Blick gespannt auf den Horizont, welcher gerade noch das Ende des Tages erahnen lässt, in dem er das Restlicht des Sonnenuntergangs einfängt. Andere Stellen des Himmels sind mit Wolkenfetzen verdeckt, die versuchen den Anschluß an das vorbei gezogene Gewitter zu halten. Doch vergeblich. Jedoch geben schon manche Stellen am Firmament ihr größtes Geheimnis Preis, funkelnde Sterne. Zu Hunderten versuchen sie um die Wette zu strahlen um sich die Gunst seiner Beobachter zu sichern. Mit Wirkung, denn das Herz erblüht, trotz aufziehender Kälte. Es hofft und bangt mit seiner Kraft. Möge doch eine Sternschnuppe fallen, eine der Tränen des Firmaments, damit das Herz einen Wunsch aussprechen kann. Nur eine Träne. So gib sie mir doch. Doch diese läuft über meine Wange, um sich später unbemerkt mit dem Regen auf dem nassen Gras zu vereinen, um in Vergessenheit zu geraten.
Vergessen zu werden tut weh.
Add a comment August 24, 2007
Augenblicke
Meine Augen nicht mehr offen sind,
ich träum, in mir die Liebe find,
die mein Herz zur Ruhe bringt,
die Seele mit Gefühlen ringt.
Immer, schon erwartend, das gleiche Bild,
ich sehe Dich, meine Liebe, meinen Schild.
Sonnen und alle Frauen neben Dir verblassen,
Glücksgefühle, Wärme, Liebe in großen Massen.
Deinen Duft, deine Augen, die Haut ich vermisse,
ohne Dich bin ich klein, das Leben bekommt Risse.
Die Prinzessin aller Sterne bist Du für mich,
unendlich, so hübsch, ich liebe Dich.
15.04.2007
Add a comment April 25, 2007
Mit dem Himmel
Ein Blick in den warmen klaren Himmel,
Stern um Stern, Millionen um Millionen, ein Gewimmel.
Der Mond als ganze Scheibe leuchtet uns,
gibt uns die Liebe mit aller Gunst.
Ganz leise ertönt das Rauschen der alten Linden,
von nahezu unscheinbaren Winden.
Kurz unterbrochen vom Liebestanz der Grillen,
Sie und ich, der Liebe verfallen ohne Willen.
Eine Berührung, ein Hauch von Ihrer Haut,
wie ein See voll Liebe, der aus Ihren Augen schaut.
Meine Hände, zart umschließen sie Ihr Gesicht,
eine Liebkosung, ein Gefühl, wie ein Gedicht.
Eine Sekunde, ein Bruchteil, einen Augenblick,
mein Herz, meine Sehnsucht kurz zum Himmel blickt.
Nein, dies ist kein Vergleich,
Sie ist meines Herzens Reich.
An mich heran, so zieh ich Sie,
ein Gefühl, undefinierbar wie zuvor noch nie.
Ein Verlangen, eine wilde Gier,
nur wir, wir beide hier.
Ihre Augen erfüllen mich mit aller Kraft,
niemals jemand der dies je geschafft.
Leidenschaftlich schließen wir unsere Augen nun,
tun nur das was unsere Herzen tun.
Die Lippen sich berühren, Gefühle nun explodieren,
der Kosmos egal, nur sie, sie nicht verlieren.
Für andere ein Kuß, meine ganze Welt,
Der Augenblick, meine Liebe, die ewig hält.
Der Mond, die Sterne gleißen nun vor Neid,
auch wenn sie weit weg, ganze Leben weit.
Denn nun ist sie mein Halt, mein Stern,
meinem Herzen nahe, niemals fern.
Wie ein Beben, ein Überschwung der Gefühle,
Gänsehaut, Schwindel, doch nicht durch Kühle.
Der Wind auch Wolken ins Lichte schiebe,
ich weiß, ich brüll es in die Welt hinaus, daß ich Sie liebe!
Das habe ich am 30.10.2006 geschrieben.
Add a comment April 25, 2007
